Kunst, Kultur

ABC BASEL

Publishers

Mousse Verlag

Info

364 pages

2026

240mm × 320mm

Taschenbuch

ISBN

9788867497317

Cost

£45.00
Manche Städte werden durch Grenzen definiert; Basel wird durch Kontinuität definiert. Hier bleibt Kunst nicht auf Museen oder Institutionen beschränkt – sie fließt durch Straßen, Wohnungen und den Alltag und wird untrennbar mit der Stadt selbst verbunden. Kunst und bürgerschaftliche Fürsorge sind miteinander verflochten: Diejenigen, die schaffen, sammeln oder ausstellen, gestalten aktiv ein gemeinsames kulturelles Ökosystem, das auf Jahrhunderten von Engagement, Großzügigkeit und öffentlichem Vertrauen basiert. Dieses Buch bietet eine kuratierte redaktionelle Lesart von Basels reicher Kulturlandschaft. Als Silbarium strukturiert, ermöglicht es den Lesern, zwölf Schlüsselinstitutionen – Museen, Stiftungen und kulturelle Räume – durch die Verbindung eines Wortes mit einem Ort oder eines Konzepts mit einer Institution zu erkunden und zeigt, wie Kunst die Stadt still und doch beharrlich bewohnt. Samuel Leuenberger, Co-Kurator des Projekts mit Mousse, wählte diese zwölf Wörter sorgfältig aus, um das Wesen und die prägenden Merkmale jeder Institution einzufangen. Jeder Raum wurde eingeladen, sich in verschiedenen Formaten vorzustellen, sodass er seine Geschichte mit eigener Stimme erzählen kann. Die Publikation enthält über 500 Bilder und zeichnet die Geschichten einiger der wichtigsten kulturellen Akteure Basels nach, erzählt von den Menschen, die die Institutionen selbst prägen oder eng mit ihnen zusammenarbeiten. Der Band wird durch drei ausführliche Gespräche zwischen Samuel Leuenberger und Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler; Roland Wetzel, Direktor des Museum Tinguely; und Raphael Suter, Direktor der Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G, sowie Beiträge von Elena Filipovic, Direktorin des Kunstmuseums Basel, und Ines Goldbach, Direktorin der Kunsthalle Basel, um nur einige zu nennen, zusätzlich bereichert. Von historischen Institutionen wie dem Kunstmuseum, entstanden aus Basels erster öffentlicher Kunstsammlung im Jahr 1661, bis hin zu zeitgenössischen experimentellen Räumen wie dem HEK, fließt das kulturelle Gefüge der Stadt über Grenzen hinweg und verbindet bürgerschaftliche Verantwortung, private Unterstützung und gemeinsame Neugier. Samuel Leuenbergers redaktionelle Leitung wird durch Matthieu Croiziers fotografischen Essay ergänzt, der die Stadt, ihre Institutionen und die einzigartige Energie einfängt, die ihre Kunstszene belebt. Dieser Band ist eine Einladung, Basels lebendige Konstellation kultureller Räume zu erkunden, ihre Vernetztheit zu erleben und zu entdecken, wie Kunst hier weiterhin für die Stadt und ihre Menschen sorgt – und von ihnen umsorgt wird.