Wie wir in unserer letzten Ausgabe erkundet haben, lasten die Endzeitvorstellungen schwer auf den abgelegenen Wegen der kollektiven Psyche der westlichen Zivilisation. Doch was (oder wer) kommt nach „dem Ende“? Wenn der Vorhang fällt und der Abspann läuft, wenn diese oder jene Welt zu Ende geht, geht die Reise dann nicht in irgendeiner Form weiter?
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft prallen im Grenzbereich des Postapokalyptischen aufeinander, wo alteingesessene Symbole ihre Bedeutung verlieren und die Grenzen des Möglichen allein von der menschlichen Vorstellungskraft bestimmt werden – mit ihren ewigen Obsessionen, Sehnsüchten, Ängsten, Hoffnungen, Träumen und Fantasien. Die postapokalyptische Ausgabe – „Jenseits des Lustdoms“ – enthält Arbeiten von Marina Inoue, Cade Moga, Rubén Ulises Rodríguez Montoya und anderen.