James Blooms Half Cheetah-Projekt verwendet Echtzeit-Reinforcement-Learning-KI-Modelle. Jedes Stück zeigt 3D-Scans von Menschen, die auf einer endlosen Reise zu einem unbekannten Ziel laufen, während ein zweites RL-Modell ihre Bewegung analysiert und sie dynamisch nach alternativen Zielen neu anordnet, was oft zu Wiederholungsschleifen oder Fehlschlägen führt. Entsteht daraus ein abstrakter, ewiger Fluss von Körperbewegungen: eine funktionierende Software, die keinen Nutzen hat, aber dennoch existiert. Die Publikation Half Cheetah, gestaltet als Daumenkino, übersetzt diese unendliche Sequenz in den Druck und bietet durch einen Text der Kuratorin und Kritikerin Bronac Ferran sowie ein Gespräch zwischen dem Künstler und Mark Leckey ein tieferes Verständnis des Projekts.