{"product_id":"movement-research-performance-journal-57-work","title":"Movement Research Performance Journal #57: Work","description":"Ausgabe 57 des Movement Research Performance Journal (MRPJ) greift das Schlüsselwort „Arbeit“ auf. Da Movement Research eine Geschichte als Organisation von Künstler*innen hat, die füreinander und miteinander arbeiten, luden wir Beitragende ein, Fragen wie diese zu bedenken, zu überarbeiten oder herauszufordern: Wie funktioniert heute alles? Wie ist der Zustand der Arbeit im Bereich Tanz und Performance? Was bedeutet es, einen Körper zu haben oder zu sein, der funktioniert, auf den Arbeit projiziert wird (oder nicht)? Wie hängen Idealisierungen des arbeitenden Körpers und\/oder die Ethik kollektiver Praxis mit der gelebten Erfahrung zusammen, Tanzwerke zu schaffen, im Tanz zu arbeiten oder künstlerische Produktion mit den produktiven Anforderungen des sogenannten „Überlebensjobs“ zu vereinbaren? Im Tanz (oder in den Künsten allgemein) zu arbeiten bedeutet unbestreitbar, ausgebeutet zu werden. Doch die Beitragenden dieser Ausgabe greifen die Erfahrung des Arbeitens sowohl direkt als auch indirekt auf – als sowohl ermüdend als auch belebend (oft auf widersprüchliche Weise) – und schöpfen aus ihren unterschiedlichen Erfahrungen mit der ungleichen Verteilung von Arbeit weltweit, dem Ableismus, der die Reglementierung von Arbeit verschleiert, und dem fortwährenden Kampf, Solidarität unter Kunstschaffenden zu finden.\n\nMehr als nur thematisch verbunden spiegeln die drei Abschnitte der Ausgabe auch den Wunsch wider, zu thematisieren, wie diese Publikation selbst von Künstler*innen verlangt, zu arbeiten. Seit 1990 von Künstler*innen geleitet, wurde die Last, eine Publikation wie das MRPJ zu verwalten, (vielleicht) einst durch das Versprechen aufgewogen, was ein solches Projekt im Bereich Tanz und Performance bewirken kann. Heute fügt sich diese redaktionelle und administrative Arbeit allzu gut in das ein, was als Erwartung an praktizierende Künstler*innen naturalisiert wurde – dass sie darüber schreiben, was sie tun oder tun wollen, etwa in Förderanträgen, dass sie Inhalte erstellen, die sowohl zur Bildung als auch zur Vermarktung bei Publikum genutzt werden, und dass sie einen Diskurs entwickeln, der den Wert ihrer Arbeit im Verhältnis zu anderen Bereichen als dem Tanz signalisiert.\n\nFür Ausgabe 57 gab das MRPJ-Redaktionsteam (Josh Lubin-Levy, John Arthur Peetz und Nicole Bradbury) das Schlüsselwort „Arbeit“ an drei Künstler*innen weiter, die als „Contributing Editors“ benannt wurden (nora chipaumire, Jerron Herman und Alex Rodabaugh). nora, Jerron und Alex wurden jeweils eingeladen, drei bis fünf weitere Teilnehmer*innen zur Diskussion einzuladen, wurden aber auch ermutigt, die administrative und redaktionelle Arbeit an das MRPJ-Team weiterzugeben.\n\nAusgabe 57 ist erst der Anfang, darüber nachzudenken, wie sich die Struktur eines Journals von und für Künstler*innen an eine Ära anpassen muss, in der Content-Erstellung im Übermaß stattfindet.","brand":"Antenne Books","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53026966143314,"sku":"AB8669","price":9.0,"currency_code":"GBP","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0822\/0062\/5490\/files\/AB8669-mrpj-57-03.jpg?v=1783524075","url":"https:\/\/antennebooks.com\/de\/products\/movement-research-performance-journal-57-work","provider":"Antenne Books","version":"1.0","type":"link"}