Pfeil Magazine 19 - Rest
Es gibt keine Pause ohne vorherige Anstrengung, und diese Ausgabe des Magazins beschäftigt sich mit Ruhe und all ihren damit verbundenen Kontexten und Widersprüchen. Inmitten zunehmender Umweltverschmutzung, eines fragilen globalen politischen Klimas und einer leistungsorientierten Gesellschaft, die immer höhere Produktivität fordert, gerät das Gleichgewicht zwischen Ruhe und Arbeit aus dem Lot. Pausen bergen das Risiko, zurückzufallen, doch dieses Risiko lässt sich durch das Wissen um den richtigen Zeitpunkt zum Ausruhen mindern. Diese Ausgabe untersucht Ruhe als Aktivität und als Widerstand. Sie hinterfragt, wie der einzelne Körper in Verbindung mit einer Gemeinschaft durch Entspannung Gewicht erzeugen und verteilen kann.
Im Format eines Magazins stellt jede Seite von Pfeil den Boden, die Wände oder die Decke dar, die zusammen einen imaginären Raum bilden, in dem eine gedruckte Ausstellung gezeigt wird. Jede Ausgabe widmet sich einem bestimmten Wort, und Künstlerinnen und Künstler werden eingeladen und erhalten Raum, um an diesem Begriff zu arbeiten, mit ihm zu arbeiten und die Architektur darum herum zu konstruieren oder zu dekonstruieren. Zusammengenommen verwandeln sich die Beiträge in eine organische Ausstellung rund um das Leitmotiv.
Mitwirkende: Asma Ben Slama, Camila Cañeque, Christiane Blattmann, Eileen Myles, Federico Tosi, Gelare Khoshgozaran, Hanne Loreck, Hans-Christian Dany, Hyemin Yang, Ingrid Jäger, Jenni Bohn, Jochen Lempert, Julia Schulze Darup, Mariona Berenguer, Matthias Schubert, Mikołaj Sobczak, Mirene Arsanios, Nat Raha, Nicholas Grafia, Niclas Riepshoff, Omar Hahad, Sarah Drath, Stacy Skolnik, Thomas Laprade, Vir Andres Hera
Herausgeberin: Anja Dietmann
Kuratorin: Nadine Droste