Die Geschichte der Erdbeere ist kompliziert.
Kompliziert, weil beim Entwirren der Systeme, in denen diese süße, nostalgische Frucht eingebettet ist, vieles ans Licht kommt. Von ländlichen englischen Erdbeerplantagen über landwirtschaftliche Felder in Spanien bis hin zu den Seiten nordamerikanischer Autobahnen existiert die Erdbeere in vielen Formen. Ihre vielfältigen (His)stories – beginnend mit ihren hybriden kolonialen Wurzeln – zeichnen die vielen Hände nach, die diese Frucht auf ihrem Weg in unsere Münder, ihre eifrigen Konsumenten, berührt haben.
Das koloniale, vertraute, nostalgische, radikale und transformative Leben der Erdbeere umfasst die Geschichten und Historien, die die menschlichen Beziehungen prägen, die mit der Erdbeere verknüpft sind. Es entwirrt die Abstraktionen zwischen der Frucht und der oft übersehenen Ausbeutung bei ihrer Produktion, um zu erforschen, wie die Geschichte der Erdbeere durch verschiedene soziale, politische, geografische und wirtschaftliche Kontexte in all unseren Händen, Mündern und Erinnerungen weiterlebt.